ZIMO MX10 Digitalzentrale DCC / MM Vergrößern

ZIMO MX10 Digitalzentrale DCC / MM

MX10

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ZIMO MX10 Digitalzentrale DCC / MM

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1'290.00 CHF

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Gleisprotokolle und Datenverwaltung

DCC (nach NMRA bzw. VHDM Spezifikation) und MOTOROLA (MM, das Märklin-Schienensignal) sind die Grundausstattung. Hardware und Software sind jedoch offen für die Erweiterung auf andere Standards, falls ein solcher Bedarf besteht, insbesondere auch für schnellere Methoden der Datenübermittlung.

Natürlich werden die Möglichkeiten der standardisierten Protokolle voll ausgeschöpft, also für DCC 10239 Lok-Adressen, 2048 Zubehör-Adressen (mit je 4 Subadressen), 14/28/128 Fahrstufen, 28 Funktionen, usw.

RailCom und ZIMO "Zugnummernimpulse" ("ZACK")

Die „bi-directional communication“ nach „RailCom“ ist innerhalb des ZIMO Systems ein fixer Bestandteil aller relevanten Komponenten.

Das MX10 ist mit zwei „RailCom-Präzisions-Global-Detektoren“ ausgestattet, jeweils einer für jeden der Schienenausgänge. „Global“ heißt, dass es sich um alle jene RailCom-Funktionen handelt, die unabhängig von der aktuellen Position des Fahrzeugs sind; „lokale Detektoren“ befassen sich hingegen mit der Adress-Erkennung in einzelnen Gleisabschnitten. „Präzision“ bedeutet, dass Empfang und Auswertung der RailCom-Meldungen nicht nur nach den standardisierten Schwellwerten erfolgt, sondern dass das RailCom-Signal analysiert wird, um auch abgeschwächte und verstümmelte RailCom-Signale zu entziffern und solcherart beispielsweise auch auf großen Anlagen lesbar zu sein.

Die globalen RailCom-Meldungen werden einerseits zur Effizienzsteigerung der Datenübermittlung zu den Decodern genützt (vereinfacht ausgedrückt: durch RailCom-Meldungen beantwortete DCC-Pakete brauchen - da offensichtlich im Decoder angekommen - nicht wiederholt zu werden. Vor allem aber enthalten die RailCom-Meldungen Informationen, die dann an Fahrgeräte und Computer weitergleitet werden. Einfache Anwendungen sind: Auslesen und Anzeige von CV-Werten im „Operational mode“ (also am Hauptgleis), laufende Anzeige der im Decoder gemessenen Fahrgeschwindigkeit (Echtzeit-Tacho), von Alarm-Meldungen, oder (Zubehör-Decoder) der Weichenstellungen, u.a.

Das ZIMO Basisgerät MX10 erkennt auch die "klassischen" ZIMO Zugnummernimpulse, die von allen ZIMO Lokdecodern (im DCC Format seit ca. 1998) ausgesendet werden.

Booster-Lösungen

Durch den hohen Fahrstrom des MX10 (bis 20 A) gibt es nur bei ziemlich großen Anlagen und/oder großen Spuren eventuell Bedarf für Booster. Das bevorzugte Mittel ist dann die Verwendung eines weiteren MX10, welches mit dem „Zentral-MX10“ synchronisiert wird. Die Verwendung von Fremd-Boostern ist  möglich, aber weniger vorteilhaft, da die einzige Kommunikation mit solchen Geräten nur über den veralteten NMRA „Control Bus“ geht (praktisch nur einfache Kurzschluss-Meldungen).

CAN-Bus (zur ZIMO System internen Kommunikation) und Bus-Systeme für Fremdprodukte

Am MX10 gibt es (wie bei ZIMO üblich) zwei parallelgeschaltete CAN-Bus Buchsen (RJ-45); diese sind 8-polig, weil neben dem eigentlichen 6-poligen CAN-Bus noch Anschlüsse für einen "Sniffer" (vordere Buchse) bzw. für Booster- und StEin-Ansteuerung aufgeführt sind.

Eine weitere Buchse (Vorderseite) ethält den X-Bus (vor allem für ROCO Lokmäuse und ähnliche Bediengeräte), der Anschluss von Fremdprodukten über S88, Loconet (für Fred‘s) ist vorgesehen.

Funk-Kommunikation mit ZIMO Fahrpulten

Das MX10 ist mit einem Wi-Mi-Modul ausgestattet. Mi-Wi ist eine Variante des „ZigBee“ Standards im 2,4 Ghz - Band, ist weltweit zugelassen, und bietet einen höheren Datendurchsatz als die früher von ZIMO verwendete 344 MHz - Technik. Potenzielle Nachteile gegenüber 344 MHz bezüglich der Durchdringungsfähigkeit innerhalb von Gebäuden werden durch die Netzwerkfähigkeit kompensiert.

LAN-Anschluss für W-LAN fähige Eingabegeräte und als alternative Computer-Schnittstelle

Mobiltelefone und Tablets (mit entsprechenden Apps) können zur Steuerung eingesetzt werden, indem über die LAN-Buche des MX10 ein W-LAN-Router angeschlossen wird oder eine Verbindung zum Heimnetzwerk hergestellt wird.

Derselbe LAN-Anschluss kann auch alternativ zur USB-Schnittstelle zur Computer-Kommunikation eingesetzt werden (Vorteil: mehrere Computer an der Leitung).

USB (host) Buchse auf der Vorderseite für USB-Sticks    /    Micro-USB (device = client) auf der Rückseite

An der USB (host) - Buchse wird ein USB-Stick angesteckt, von dem aus sowohl das Selbst-Update des MX10 vorgenommen wird, als auch das Software-Update von Decodern und das Laden von Sound-Projekten in Decoder.

DIe langjährige Erfahrung (MX31ZL und MXULF) zeigt, dass der Einsatz eines USB-Sticks häufig problemloser ist als das Update von einem Computer her, weil eben gewisse Unsicherheiten mit Betriebssystem, Treiber und Schnittstellen wegfallen.

Alternativ kann natürlich auch die USB (client) - Schnittstelle zum Anschluss eines Computers genutzt werden, mit Hilfe von  Software zum Decoder-Programmieren (ZCS, PfuSch, TrainProgrammer, u.a.), Decoder-Update und Sound-Laden (ZSP, ZIRC). Außerdem kommunizieren auch die Programme zur Anlagensteuerung (STP, ESWGJ, TrainController, u.a.) über die USB-Schnittstelle.

Das MX10 als Decoder-Update-Gerät

Wie oben bereits erwähnt, kann MX10 auf zweierlei Art zum Decoder-Update eingesetzt werden:

1) Decoder-Update-Sammelfile bzw. Sound-Projekte auf USB-Stick und Decoder-Update-Vorgang bzw. Sound-Projekt-Laden über USB (host) - Schnittstelle

2) Decoder-Update-Vorgang durch Verbindung des MX10 über USB (client) mit dem Computer, also MX10 als Schnittstelle zwischen Computer und Decoder.

Das MX10 als stand-alone - Digitalzentrale

Anwender, die auf „physische“ Handregler keinen Wert legen, sondern mit dem Computer samt entsprechender Software (z.B. ESTWGJ, STP, TrainController, PfuSch, ...) oder mit Handys und Tablets das Anlangen finden, können dafür das MX10 ohne angeschlossene "echte" Fahrpulte einsetzen.