LGB 28445 RhB Elektrolok Ge 4/4 II "RHB CLUB" Vergrößern

LGB 28445 RhB Elektrolok Ge 4/4 II - RHB CLUB, Sound

LGB 28445

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LGB 28445 RhB Elektrolok Ge 4/4 II - RHB CLUB, Sound

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999.00 CHF

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LGB 28445 RhB Elektrolok Ge 4/4 II - RHB CLUB, Sound

Elektrolokomotive Ge 4/4 II Nr. 620 der Rhätischen Bahn, in einer speziellen Gestaltung
des RhB-Clubs. Originalgetreue Farbgebung und Beschriftung der Epoche VI.
Alle 4 Radsätze von zwei leistungsstarken kugelgelagerten Bühler-Motoren angetrieben.
Ausgerüstet mit einem mfx/DCC-Decoder mit vielen Licht- und Soundfunktionen.
Dachstromabnehmer motorisch angetrieben, digital schaltbar.
Länge über Puffer 57 cm.

Länge über Puffer 57 cm.


Geschichtliches:

Die 23 Loks mit den Nummern 611 bis 633 wurden 1973 bis 1984 in Betrieb genommen. Die letzte Lok der zweiten Serie mit dem Namen Zuoz und der Nummer 633 wurde erst 1985 ausgeliefert. Sie lösten die Ge 6/6 I Krokodile ab, die immer störungsanfälliger wurden.

Im äusseren Erscheinungsbild erinnern die von SLM und BBC gelieferten Lokomotiven an die Re 4/4II der SBB. Der elektrische Teil unterscheidet sich allerdings deutlich: Aus Thyristoren und Dioden aufgebaute gesteuerte Gleichrichter (Phasenanschnittsteuerung) versorgen die Fahrmotoren mit welligem Gleichstrom. Die damalige Technik liess noch keine Rekuperationsbremsung zu, weshalb die Fahrzeuge mit einer Widerstandsbremse ausgerüstet sind.

Die Bo'Bo'-Loks sind 90 km/h schnell und 50 Tonnen schwer. Die Stundenleistung beträgt 1700 kW bei 52 km/h und die Anfahrzugkraft beträgt 179 kN. Als Anhängelast sind 185 t auf 45 Promille Steigung und 245 t auf 35 Promille zulässig, bei Doppeltraktion maximal 400 t.

Die zweite Serie 621–633 wurde bereits in der seither gebräuchlichen roten Farbgebung abgeliefert, die ursprünglich grünen 611–620 später angeglichen. Ab 1999 erhielten einige Maschinen anlässlich von Revisionen neue rechteckige Scheinwerfer, blieben aber ansonsten unverändert. Zwischen 2004 und 2008 wurden alle 23 Lokomotiven im Rahmen eines Refit-Programms umfassend modernisiert, wobei unter anderem eine moderne computergestützte Leittechnik die analoge Steuerelektronik ablöste.

Seit ihrer Ablieferung sind die Lokomotiven auf dem gesamten Stammnetz vor Personen- und Güterzügen im Einsatz, seit 1997 auch auf der Arosabahn. Die Maschinen können vielfachgesteuert in Doppeltraktion verkehren. Mit den im Jahre 1999 beschafften Steuerwagen der Serie BDt 1751–1758 können Pendelzüge gebildet werden.

Die Lokomotiven sind nach Ortschaften entlang des RhB-Netzes in Graubünden benannt. Die Namen stehen in weisser Schrift auf rechter und linker Seite im oberen Bereich des Fahrzeuges, die Betriebsnummern 611–633 auf den beiden Stirnseiten, sowie seitlich unten. Neben dem Namen trägt jede Lok das Wappen der Patengemeinde. Die vier Loks mit den Loknummern 612, 619, 627 und 632 waren im Jahr 2008 die letzten Maschinen, welche modernisiert wurden.


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